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Boar Parts-Team auf der Bauma 2025

Die 5 innovativsten Baumaschinen der Bauma 2025

Bei unserem Besuch auf der Bauma 2025 wurde eines deutlich: Die Zukunft neuer Baumaschinen ist emissionsfrei, autonom und intelligent. Vom Wasserstoffantrieb über die Fernsteuerung von Maschinen und Megawatt-Ladestationen bis hin zum (teil-)autonomen Graben und Entladen.

Auf der Bauma hat sich das Boar-Team auf die Suche nach den coolsten und bahnbrechendsten Maschinen und Innovationen gemacht. Hier sind unsere Top 5.

Hyundai HW155H

Hyundai HW155H Wasserstoffbagger

Mit dem HW155H stellt Hyundai einen wasserstoffbetriebenen Mobilbagger vor, der emissionsfreies Arbeiten mit vergleichbarer Leistung wie Dieselmodelle derselben Gewichtsklasse verbindet. Diese 15-Tonnen-Maschine, angetrieben von einer 90-kW-Wasserstoff-Brennstoffzelle, bietet bis zu 12 Stunden Dauerbetrieb und kann innerhalb von 10 bis 20 Minuten vollständig betankt werden.

Hauptmerkmale:

• Emissionsfreier Antrieb: Eine 90-kW-Brennstoffzelle versorgt einen Elektromotor mit Strom, der das Hydrauliksystem antreibt.

• Lange Betriebszeit: Bis zu 12 Stunden Dauerbetrieb mit kurzen Betankungszeiten von 10–20 Minuten.

• Fortschrittliche Wasserstoffspeicherung: Ein Niederdruck-Hochdichte-System verdoppelt die Kapazität und erhöht die Sicherheit.

Der HW155H wurde in Zusammenarbeit mit der Automobilsparte von Hyundai Motor entwickelt, die bereits seit einiger Zeit an Wasserstoffantrieben arbeitet. Auf der Bauma 2025 wurde der Hyundai-Wasserstoffbagger mit dem zweiten Platz des Innovationspreises in der Kategorie Klimaschutz ausgezeichnet.

Liebherr LiReCon

Liebherr Remote Control - LiReCon

Mit der Einführung von LiReCon (Liebherr Remote Control) zeigt Liebherr, dass Digitalisierung und Sicherheit Hand in Hand gehen. Diese Anwendung ermöglicht die vollständige Fernsteuerung schwerer Maschinen wie Bagger und Muldenkipper.

Das LiReCon-Cockpit bietet dem Bediener eine virtuelle Arbeitsumgebung mit drei großen Bildschirmen, Echtzeit-Kamerabildern und haptischen Bedienelementen. Es handelt sich buchstäblich um eine von der Maschine abgesetzte Kabine, da alle Joysticks und Bedienelemente dieselben sind, als säße der Bediener in der Kabine der jeweiligen Maschine.

Was zeichnet LiReCon aus?

• 100 % Echtzeitsteuerung dank eines schnellen und stabilen Datennetzwerks.

• Vollständige Maschinensteuerung, einschließlich Hydraulik, Auslegerposition und Anbaugeräten.

• Erhöhte Sicherheit, da der Bediener nicht physisch am Arbeitsplatz anwesend sein muss.

• Effizienzvorteile bei langwierigen oder sich wiederholenden Aufgaben, bei geringerer körperlicher Belastung des Fahrers.

Die Technologie kann in ausgewählten Modellen der Liebherr-Reihe für Umschlag- und Erdarbeiten eingesetzt werden. Mit LiReCon zeigt Liebherr, dass das Unternehmen mit direkt anwendbaren Innovationen führend ist.

Hitachi Landcross One

Hitachi Landcross One

Mit dem Landcros One präsentiert Hitachi eine revolutionäre Maschine, deren Design die Zukunftsvision der Marke sofort in den Vordergrund stellt. Das futuristische Design ist nicht nur ein Blickfang, sondern spiegelt auch die Technologie wider, die in ihm steckt. Diese Maschine wurde entwickelt, um Bediener maximal zu entlasten. Dank intelligenter Automatisierung erledigt sie wiederkehrende Aufgaben selbstständig, lässt aber je nach Arbeitssituation auch Raum für manuelle Steuerung oder vollständige Autonomie.

Was den Landcros One auszeichnet, ist die Flexibilität beim Antrieb. Hitachi reagiert auf die Energiewende und neue Emissionsherausforderungen mit drei Antriebsoptionen:

• Ein herkömmlicher Verbrennungsmotor für maximale Kompatibilität in unterschiedlichen Umgebungen.

• Ein Wasserstoffmotor ermöglicht emissionsfreies Arbeiten ohne Leistungseinbußen.

• Ein vollelektrischer Antrieb mit leistungsstarker Batterietechnologie für einen geräuscharmen, nachhaltigen Einsatz in städtischen oder umweltsensiblen Gebieten.

Obwohl der Landcros One derzeit noch ein Konzept ist, zeigt Hitachi deutlich, welche Richtung es mit zukünftigen Baumaschinen einschlagen will: nachhaltig, intelligent und flexibel im Einsatz. Ein offizieller Produktionstermin wurde noch nicht bekannt gegeben.

Komatsu & Dimaag F117 Mobiles Megawatt-Ladegerät

Komatsu & Dimaag F117 Mobile Megawatt Charger

Gemeinsam mit Dimaag, einem innovativen Batteriehersteller, stellt Komatsu die mobile Batterie mit dem klangvollen Namen Mobile Megawatt Charger (MWCS) vor. Diese modulare mobile Batterieplattform wurde speziell für die Baubranche entwickelt.

Das MWCS ermöglicht das schnelle Laden schwerer, elektrisch betriebener Maschinen, auch wenn kein Stromnetz verfügbar ist. Dies erleichtert auch die Arbeit in Innenstädten, wo Emissionen eine größere Rolle spielen und Elektromaschinen die einzige Option sind. Elektromaschinen haben nach wie vor den Nachteil, dass eine Ladeinfrastruktur vorhanden sein muss. Komatsu und Dimaag lösen dieses Problem mit dem Mobilen Megawatt-Ladegerät.

Über MWCS und Dimaag:

• Modulare Batterieplattformen von Dimaag bieten standardisierte Lösungen, die sich problemlos in verschiedene Maschinenklassen integrieren lassen.

• Schnellladeinfrastruktur: Das Mobile Megawatt-Ladesystem (MWCS) ermöglicht schnelles und effizientes Laden von Maschinen auch an abgelegenen Standorten.

• Zusammenarbeit mit OEMs: Dimaags Technologie wird bereits von mehreren der größten Baumaschinenhersteller wie Hitachi und nun auch Komatsu eingesetzt. Gemeinsam mit Hitachi arbeitet Dimaag an einem System, mit dem Batterien in Elektromaschinen schnell gewechselt werden können, sodass die Maschine schnell wieder voll geladen werden kann.

CASE eCWL 12EV

CASE eCWL 12EV

Mit dem eCWL 12EV blickt CASE Construction Equipment in die Zukunft. Case geht davon aus, dass die Maschinen der Zukunft den Bediener beim teilautonomen Arbeiten unterstützen und sogar die Fernsteuerung ermöglichen werden.

Hauptmerkmale:

• Vollelektrischer Antrieb: Ausgestattet mit einer kobaltfreien 23-kWh-Lithium-Ionen-Batterie bietet der eCWL 12EV emissionsfreien Betrieb und reduzierte Geräuschentwicklung – ideal für den Einsatz in Innenstädten und Innenräumen. • Fernsteuerung: Die herkömmliche Kabine wird durch eine spezielle Fahrerkabine ersetzt, die dem Bediener die Fernsteuerung der Maschine ermöglicht. Dies erhöht die Sicherheit und ist für anspruchsvolle Umgebungen und Bediener mit eingeschränkter Mobilität geeignet.

• Fortschrittliche Automatisierung: Ein integriertes Wahrnehmungssystem erfasst und analysiert Echtzeitdaten. Dieses System unterstützt teilautonome Funktionen wie automatisches Graben und Entladen.

• Zugänglichkeit und Ergonomie: Das Design fördert die Inklusivität, indem es die Bedienung auch für Bediener mit eingeschränkter Mobilität zugänglich macht und gleichzeitig ein ergonomisches Erlebnis mit intuitiver Steuerung bietet.

Der eCWL 12EV ist zwar noch ein Konzept, zeigt aber deutlich, wie CASE die Zukunft sieht.

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